Situation in Kambodscha

Regierung

parlamentarische Demokratie unter konstitutioneller Monarchie

Hauptstadt

Phnom Penh

Bevölkerung

14'952'665 (Schätzung Juli 2012)

Ethnische Gruppen

Khmer 90%, Vietnamesen 5%, Chinesen 1%, andere 4%

Religionen

Buddhisten (offiziell) 96,4%, Muslime 2,1%, andere 1,5% (Volkszählung 1998)

Sprachen

Khmer (offiziell) 95%

Bevölkerungswachstum

1,687%

Lebenserwartung bei Geburt

63,04 Jahre

Kindersterblichkeit

54 Todesfälle/1'000 Lebendgeburten

Fehlernährung bei Kindern

28,8%

Zugang zu sauberem Trinkwasser

61%

Zugang zu Sanitäreinrichtungen

67%

Stromverbrauch

1,559 Milliarden kWh

Alphabetisierung

73,6%

Internetzugang

78'500 (0.5%)

BSP pro Kopf

(rel. Kaufkraftparität)

USD 2'200 (Schätzung 2011)

Weltvergleich: 186 (aus 226)

BSP Wachstum

6,1%

Konsumentenpreisindex (jährl. Wechsel in %) = Inflation

6%

Beschäftigung nach Sektoren

Landwirtschaft 57,6%, Industrie 15,9%, Dienstleistung 26,5% (Schätzung 2009)

Armut

31%

Human Development Index

139 von 187 im Jahr 2011

Quellen:  CIA World Factbook, UNDP, UNICEF

 

Siehe all unsere Projekte in Kambodscha

 

Wie wir helfen

  • In abgelegenen Gegenden Kambodschas besuchen viele Kinder den Unterricht in unsicheren oder provisorischen Gebäuden, die von der Gemeinschaft gebaut worden sind. Wir renovieren sie oder bauen sichere Schulhäuser mit Beiträgen der Gemeinschaft, die sowohl Hilfsarbeiten wie auf Material (Sand, Steine, Holz) umfassen.
  • Kinder aus armen Familien können keine Mittelschule besuchen. Wir vergeben Stipendien an Jugendliche, die den grossen Wunsch und die nötige Motivation haben, eine weiterführende Ausbildung zu absolvieren.
  • Wir setzen Schul-Gesundheitsprogramme unter Einbezug von Eltern, Gemeinschaften und Lehrpersonen. 
  • Wir haben gemeinsam mit Partnerorganisationen ein Trainings- und Mentoringsystem für Lehrpersonen aufgebaut, um deren Kompetenzen im Mathematikunterricht zu verbessern.
  • Wir bauen in Schulen Wassertanks, um während der Regenzeit für die Trockenzeit Regenwasser zu sammeln.
  • Wir installieren in Schulen Solar-Ladestationen und ermöglichen den Dorfbewohnern, Batterien zu laden. Sie bezahlen dafür eine kleine Gebühr. Ein „Solar-Komitee“ vor Ort unterhält das System. Das erzielte Einkommen kommt der Schule zugute (z.B. für Schulmaterial).
  • Zusammen mit den Gemeinschaften bauen wir in den Schulen Spielplätze, damit die Kinder einen sicheren Ort zum Spielen haben.

Landkarte