Über die Gründer

Marc Thomas Jenni

Meine Motivation, eines der beiden Gründungsmitglieder von Child’s Dream zu sein, resultierte aus meinen Erfahrungen, die ich in den vielen Jahren, die ich in Asien gelebt und gearbeitet hatte, gemacht hatte. Ich hatte die Gelegenheit, sehr viel herumzureisen und die Region kennen zu lernen. Während meiner Zeit als Vermögensverwalter in Hong Kong und Singapur verspürte ich ein zunehmendes Interesse, unterprivilegierten Menschen in unserer Gesellschaft zu helfen. Berufsbedingt hatte ich das Privileg, viele sehr vermögende und inspirierende Leute kennen zu lernen, die sich um weniger privilegierte Menschen kümmern, indem sie ihnen direkt mit Geld helfen oder sich bei wohltätigen Projekten engagieren. Ich habe diese Leute immer sehr bewundert, habe mir aber nie gedacht, dass ich einmal ausschliesslich für eine wohltätige Organisation arbeiten oder sogar meine eigene ins Leben rufen würde.

Ich verliess die Finanzindustrie im Sommer 2003, um eine Lernpause einzulegen und bin mit viel Zeit zur Hand zu Daniel in Chiang Mai gestossen. Daniel hat mir seine verrückte Idee der Gründung unseres eigenen Kinderhilfswerkes vorgestellt. Meine anfängliche Reaktion war pures Unverständnis. Wie? Warum? Wann? Mit wessen Geld? Wer soll uns vertrauen? Wir haben ja keine Ausbildung in diesem Bereich! Wir sind zwei Banker! Und und und. Gedanken hab ich mir aber trotzdem gemacht, und meine anfänglichen Zweifel wichen Begeisterung. Unsere eigene wohltätige Organisation war geboren: Child‘s Dream!

Das Leben entwickelt sich nie, wie man denkt und hat immer wieder einige Überraschungen auf Lager. Demzufolge habe ich mich schon vor langem dafür entschieden, meine Pause von der Finanzindustrie auf unbestimmte Zeit auszudehnen. Eine Entscheidung, welche ich nie bereut habe.

Ich habe mein Leben und meine Arbeit in der Finanzindustrie sehr genossen, obwohl ich erst jetzt realisiere, dass mir früher etwas zum totalen Glück gefehlt hat. Indem ich Child’s Dream führe und gedeihen sehe, erlebe ich täglich, dass anderen zu helfen diese Lücke gefüllt hat. Ich kann so etwas an die Gesellschaft zurück geben und “Danke” sagen für das privilegierte Leben, welches ich bis jetzt führen konnte.

”Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen”

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Daniel Marco Siegfried

Bereits während meiner Kindheit hatte ich einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Ich setzte mich für Personen ein, die weniger privilegiert waren als ich, und wollte Leute beschützen, die Aussenseiter waren. Damals waren die Aussenseiter meine Schulkameraden, die nicht jedem Trend folgten und sich anders verhielten als die meisten Kinder unserer Konsumgesellschaft. Manche kamen aus schwierigen Familienverhältnissen oder aus fremden Ländern, aber alle wurden während und nach der Schule herumgestossen und verprügelt. Jahre später, nachdem ich fünf Jahre in Asien als Expatriate verbracht habe und die Möglichkeit hatte, viele Länder in Südostasien intensiv zu bereisen, lernte ich andere Gruppen von Aussenseitern kennen, welche von der Gesellschaft und deren Vorteilen ausgeschlossen sind. Von all diesen Gruppen haben bedürftige Kinder den grössten Eindruck hinterlassen.

Das Bedürfnis zu helfen, kam wieder verstärkt hoch. Zuerst habe ich einfach Internet-Seiten von verschiedenen Hilfswerken angeschaut, und danach habe ich einige Projekte und die Leute, die darin involviert sind, vor Ort besucht. Dies waren solch beeindruckende Momente, dass es für mich immer schwieriger wurde, die Motiviation für meine Arbeit als Bankangestellter aufzubringen. Nach neun Jahren bei der UBS in Zürich, Hong Kong, Seoul und Singapur entschied ich mich, die Bank zu verlassen, um bedürftigen Menschen zu helfen. Ich schätze alles sehr, was ich während meiner beruflichen Karriere gelernt habe, und die Freundschaften, die geschlossen wurden, bedeuten mir sehr viel. Schliesslich kann ich mir nun dank meiner kommerziellen Vergangenheit meinen Traum erfüllen: anderen Menschen mittels unserer wohltätigen Organisation zu helfen. Wenn mich jemand nach meiner Motiviation, Wohltätiges zu tun, fragt, antworte ich:

“It just feels right!”

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